Parkett-Pflege

Parkettboden gehört in Deutschland seit Jahrzehnten zu den edelsten und beliebtesten Bodenbelägen. Mit seiner glatten Oberfläche, dem edlen Glanz und seiner Robustheit ist er eine Investition, die sich für Jahrzehnte bezahlt macht. Wichtig ist dabei allerdings auch die richtige Pflege, denn gerade weil Parkett nicht unbedingt preiswert ist, sollte man darauf achten, dass der Boden lange seine gepflegte Optik behält. Mit der richtigen Parkettpflege kann man denselben Bodenbelag sogar nicht selten ein Leben lang im Haus behalten.

Parkett – die richtige Pflege ist wichtig

Parkettboden, den es inzwischen in den unterschiedlichsten Variante und Farben gibt, lässt sich hervorragend kombinieren und passt zu fast allen Materialien im Objekt.
Die Vorteile eines qualitativ hochwertigen Parketts liegen auf der Hand: Der Bodenbelag ist umweltfreundlich, einfach zu pflegen und äußerst robust. Selbst bei starker Beanspruchung kann Parkett mit der richtigen Pflege wieder sehr gut aufbereitet werden. Stark abgenutzter Parkett lässt sich beispielsweise abschleifen und auch beschädigte Elemente können wieder repariert werden, so dass die Mängel am Ende kaum noch sichtbar sind.

Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass das Holz des Bodenbelags entsprechend dick ist, denn beim Schleifen wird jedes Mal eine etwa 0,5 mm dicke Schicht abgetragen. Wenn Sie Parkettboden bei sich verlegen möchten, achten Sie am besten darauf, dass die Dicke der Nutzschicht mindestens 3 mm beträgt. Dickeres Holz ist immer eine bessere Wahl, da es häufiger abgeschliffen werden kann. Investieren Sie also in hochwertige Qualität, um lange Freude an Ihrem Parkettboden zu haben.

Natürlich muss nicht bei jedem Kratzer sofort die Schleifmaschine zur Hand genommen werden. Kleine Abnutzungen lassen sich häufig gut mit etwas Bodenpolitur ausgleichen. Allerdings sollten darin weder Mineral- noch Silikonöle enthalten sein, da diese tief in das Holz eindringen, sich dann kaum noch lösen lassen und das Material auf Dauer schädigen. Ohnehin erhalten Fußbodenbeläge aus Echtholz meist erst dann ihren Charme, wenn sie eine gewisse Vergangenheit haben: Kratzer und andere Abnutzungen wirken dann wie eine feine Patina, die dem Raum Natürlichkeit und besonderen Charme schenken. Während Astlöcher und auffällige Maserungen im Holz noch vor einigen Jahren als Mängel galten, sind es heutzutage genau diese Eigenschaften, die einen Parkettboden so interessant machen – schließlich ist Holz ein natürliches und in seiner Maserung stets einzigartiges Material.

Den Parkettboden richtig pflegen: Am besten mit der Hilfe von Profis

Wünscht man sich einen makellosen, stets perfekt gepflegten Parkettboden, kommt man um eine regelmäßige Behandlung nicht herum. Auch Bodenbeläge nutzen sich mit der Zeit ab und weisen Verschleißerscheinungen auf, die nicht immer schön anzusehen sind. Um diese auszubessern, gibt es unterschiedliche Methoden der Parkettpflege.

Wenn der Boden über eine lackierte Oberfläche verfügt, lässt sich diese anschleifen und anschließend mit einer neuen Lackschicht versiegeln. Hier entfernt man lediglich einen Bruchteil von einem Millimeter von der obersten Schicht, also so wenig wie möglich. Ein Parkettboden mit einer Lackversiegelung schützt für viele Jahre vor vorzeitiger Abnutzung und dem Eindringen von Feuchtigkeit in das Material. Befindet sich der Parkettboden im Bad oder in der Küche, ist dies ein besonders großer Vorteil.
Für die Versiegelung wird ein spezieller Parkettlack verwendet, der korrekt aufgetragen werden muss, damit die Oberfläche auch weiterhin makellos wirkt.

Die richtige Parkettpflege ist etwas, das mit handwerklichem Geschick und dem nötigen Fachwissen ausgeführt werden sollte. Daher empfiehlt es sich, als Laie nicht selbst Hand anzulegen, wenn es um die Bodenpflege geht, sondern sich lieber direkt an einen kompetenten Fachbetrieb zu wenden. Dabei kommen selbstverständlich ausschließlich Produkte zum Einsatz, in denen keine aggressiven Chemikalien enthalten sind. Die verwendeten Produkte erhalten die Optik und Robustheit des Bodens und greifen das Material nicht an. Natürlich übernehmen wir auch weitere Aufgaben, wie unter anderem das Abschleifen und Versiegeln des Bodens.
Wie oft man seinen Parkettboden professionell pflegen lassen soll, kann nicht pauschalisiert werden, denn hier kommt es auch auf den Nutzungsgrad an: Stark frequentierte Räume wie Flure, Küchen, Wohn- oder Besprechungszimmer benötigen in der Regel deutlich mehr Pflege als ein Gästezimmer oder andere wenig genutzte Bereiche.

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